Auf Jahrestagung des VLSP* erläutert Sabine Maur dem anwesenden Fachpublikum Aufbau und Funktion der neuen S2k‑Leitlinie zur Geschlechtsinkongruenz bei Kindern und Jugendlichen. Sie beschreibt, dass die Leitlinie nach den Standards der AWMF entwickelt wurde, die transparente Verfahren, definierte Beteiligungsregeln und eine systematische Sichtung der verfügbaren Evidenz vorsehen. Aufgrund der vorhandenen Forschungsbasis im Bereich transbezogener Gesundheit wurde eine S2k‑Leitlinie
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Von 1871 (§ 175) bis heute reicht eine Geschichte staatlicher Grundrechtsverletzungen: Im NS wurden Schwule massenhaft verfolgt (≈100.000 erfasst, 50.000 verurteilt, 5.000–15.000 im KZ, viele ermordet), Lesben und trans Menschen ohne eigenen Straftatbestand entrechtet, in Haft, Zwangssterilisation und „Euthanasie“ einbezogen. Nach 1945 wirkten NS‑Gesetze fort; späte Reformen lassen bis heute Schutzlücken.
https://www.cornelia-mertens.de/?p=19999
#lgbtq #QueereGeschichte #NieWieder #Grundrechte #transgender
Trivialisierung / Argumentum ad evidentiam
Die gwup argumentiert mit Tatsachen, die niemand bestreitet, um den Eindruck zu erwecken, man habe das Gesamtphänomen erklärt: „Es gibt zwei Gametentypen, also ist biologisches Geschlecht einfach.“
Der Artikel verengt „Geschlecht“ auf Vermehrungsdimorphie, also auf die Existenz zweier Gametentypen. Das ist biologisch korrekt, aber nur ein Teilaspekt. Die Evolutionsbiologie ist sich seit Jahrzehnten einig, dass Meiose und sexuelle Reproduktion
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Psychotherapie ist bei Transgeschlechtlichkeit wirkungslos; für „hinterfragende“ oder „explorative“ Therapieansätze existiert keinerlei Evidenz. „Explore till they bleed“ beschreibt die Situation treffend: Obwohl wir in Deutschland ein gut ausgebautes medizinisches Versorgungssystem haben, das transgeschlechtlichen Menschen grundsätzlich eine körperliche Transition ermöglicht, erlebe ich dennoch regelmäßig extreme Notlagen, in denen Betroffene ohne angemessene
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"Cornelia Kost ist in ihrer Weigerung, unangenehme Fakten beiseitezuschieben, keine Ausnahme."
Meine Weigerung, unbequeme Fakten auszublenden, macht mich deshalb nicht zur Ausnahme, Till Amelung, weil ich mich bei vielen einreihe, die auf Transparenz bestehen, wenn sie sich sachlich und kompetent für Transrechte einsetzen. Aber danke für das Kompliment.
https://queernations.de/konversionstherapieverbote-geschlechtsidentitaet/
Rona Duwes Angriffe auf trans und nichtbinäre Menschen erzeugen eine Leere, die mit Misstrauen und Delegitimierung gefüllt ist. Geschlechtliche Minderheiten erscheinen in den Texten als Projektionsfläche, deren Realität und Selbstbeschreibungen systematisch in Frage gestellt werden. Duwes Weltbild funktioniert ohne Betroffene – und verliert damit jede Legitimität.
https://www.cornelia-mertens.de/?p=19977
#lgbtq #Transfeindlichkeit #Menschenrechte #Feminismus #Selbstbestimmung #Diskriminierung
Der EMMA ist ein Post der Queerbeauftragten zuviel an Meinungsfreiheit. Zugleich blendet die EMMA aus, dass sie selbst zuvor ein stark wertendes Cover zu transbezogenen Themen veröffentlicht hatte.
https://www.cornelia-mertens.de/?p=19970
#lgbtq #emma #queerbeauftragte #transfeindlich #fightpatriarchy
Riittakerttu Kaltiala steht im Zentrum massiver Kritik: Die Chefärztin der Jugendpsychiatrie in Tampere forciert ein restriktives „Gatekeeping“-Modell, das trans Jugendlichen lebensnotwendige Hilfe vorenthält. Berichte über traumatisierende Verhöre und ihre Nähe zu trans-feindlichen Netzwerken wie der #SEGM zeigen: Ihr Einfluss gefährdet #trans Rechte weltweit.
https://www.cornelia-mertens.de/?p=19932
#TransRightsAreHumanRights #Finnland #TransHealth #Gatekeeping #RiittakerttuKaltiala #lgbtq
Kohortenstudien liefern keine belastbare Evidenz für kausale Aussagen. Ohne Randomisierung bleiben systematische Unterschiede zwischen den Gruppen bestehen, die sich statistisch nicht ausgleichen lassen. Unbekannte oder falsch gemessene Faktoren verzerren die Ergebnisse zusätzlich. Selektionsprozesse und Messfehler verstärken diese Unsicherheiten. Am Ende sind Kohortenstudien transfeindliche Polemiken.
Kaltialas Registerstudien wirken wissenschaftlich schmal und politisch folgenreich: Sie blenden zentrale Faktoren aus und werden dennoch genutzt, um trans Jugendliche zu delegitimieren. So entstehen Narrative, die mehr Ideologie als Evidenz transportieren.
#lgbtq #TransRights #Wissenschaft #Diskursanalyse #segm #Evidenz
Das generische Maskulinum ist kein Erbe der Sprache, sondern ein Trick des Patriarchats. Eine junge Erfindung, kaum 60 Jahre alt, die Frauen unsichtbar machen soll. 1995 erst hat der Duden es überhaupt definiert – und trotzdem wird es als „Tradition“ verkauft. Eine bequeme Lüge mit Machtinteresse.
#lgbtq #Patriarchat #Sprache #Feminismus #Gendern #Linguistik