Gedenken am 8. Mai heißt, Täterinnen wie Lotte Albers sichtbar zu machen: Kinderärztin im Harburger Alltag, zuvor beteiligt an der Ermordung behinderter Kinder im KKR. Erinnerung heißt Verantwortung – und das Benennen von Kontinuitäten, die nach 1945 nie gebrochen wurden. Bis 2011 mussten sich trans Menschen sterilisieren lassen, wenn sie ihren Geschlechtseintrag ändern wollten.
#lgbtq #NSMedizin #8Mai #Erinnerung #Hamburg #GegenDasVergessen
Olympia - die sind doch trans-, inter- und frauenfeindlich:
Das IOC steht in der Kritik, da die neuen Richtlinien (2026) fundamentale Menschenrechte verletzen. Die Wiedereinführung verpflichtender SRY-Gen-Tests wird als frauenfeindlich eingestuft, da sie Frauen auf ihre Biologie reduziert und eine „Überwachung weiblicher Körper“ normalisiert (Smith & Jones, 2025).
Für trans und inter Personen bedeutet der Ausschluss eine institutionelle Diskriminierung. Laut Miller (2024)
1 #lgbtq
Die dgti kritisiert die Einladung von Hilary Cass zum IACAPAP 2026 in Hamburg: Ihr Review gilt international als methodisch mangelhaft und hat in UK zu evidenzfreier Nicht‑Versorgung geführt. Eine moderne Jugendpsychiatrie braucht trans* Expertise, nicht politisierte Narrative. Schutz von trans* Kindern muss Priorität haben.
#lgbtq #IACAPAP2026 #dgti #TransYouth #EvidenceBasedCare #Hamburg
https://dgti.org/2026/05/04/dgti-stellungnahme-transkinder-cass-auftritt/
Ab 18:00 erkläre ich den geschlechtlichen Raum am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hörsaal N55 und auf facebook:
https://facebook.com/events/s/das-nicht-pathologische-modell/2966505936892456/?
Die Debatte um die angebliche „Unumkehrbarkeit“ von Pubertätsblockern oder Transitionen beruht auf einem grundlegenden Missverständnis: Sie verwechselt medizinische Schritte mit geschlechtlicher Festlegung. Blocker sind vollständig reversibel, Hormone verändern Körpermerkmale, aber nicht das Geschlecht, und selbst Operationen sind nur körperlich irreversibel – nicht geschlechtlich.
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Magnus Hirschfelds „43 Millionen Sexualtypen“ sind ein theoretisches Modell zur Beschreibung menschlicher Geschlechtlichkeit. Es soll verdeutlichen, dass Geschlecht aus vielen kombinierbaren körperlichen, psychischen und triebbezogenen Merkmalen besteht und sich nicht auf zwei Geschlechter reduzieren lässt. Vereinfacht beschreibt Hirschfeld damit geschlechtliche Vielfalt, nicht feste Identitäten.
#Hirschfeld #GeschlechtlicheVielfalt #lgbtq #GenderTheorie #Zwischenstufen
Das nicht-pathologische Modell der geschlechtlichen Vielfalt
Geschlecht zeigt sich als komplexer, mehrdimensionaler Raum, den die biomedizinische Forschung lange vereinfacht und hierarchisiert hat. Das nicht-pathologische Modell geschlechtlicher Vielfalt macht sichtbar, wie medizinische Kategorien patriarchale und cisnormative Machtverhältnisse stützen. Dabei rückt in den
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Der Praxisworkshop von Dr. Angela Rölver und mir fand im Rahmen des XXXIX. DGKJP‑Kongresses in Würzburg statt und widmete sich den besonderen Herausforderungen in der Begleitung von trans* und nicht‑binären Kindern und Jugendlichen. Aufbauend auf unserer Arbeit zur Entpathologisierung geschlechtlicher Vielfalt, dem Konzept des multidimensionalen geschlechtlichen Raums sowie den biologischen, hormonellen, genetischen und psychosozialen Einflussfaktoren wurde Geschlecht als
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„Primum non nocere“ - "Zuerst nicht schaden“ ist zentrales Prinzip der medizinischen Ethik.
Bei trans Kindern und Jugendlichen gilt:
dass Kinder und Jugendliche eine besonders vulnerable Gruppe sind und sowohl medizinische Maßnahmen als auch deren Unterlassung irreversible Folgen haben können,
dass es eine ethische Kernaufgabe ist, Minderjährige auf dem Weg zur eigenen geschlechtlichen Identität zu unterstützen und zugleich vor
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Das Bundesverfassungsgericht erkennt geschlechtliche Identität jenseits der Binarität ausdrücklich an. Nichtbinäre Menschen werden damit grundrechtlich sichtbar. In der Logik des MDS dagegen spielt Identität keine Rolle: Das System arbeitet weiterhin mit der binären ICD‑10‑Kategorie F64.0 und kennt nur den Konflikt zwischen körperlichem und „anderem“ Geschlecht.
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