Zwischen 2019 und 2025 starben in England 647 Kinder durch Suizid. 16,5 % davon waren LGBTQ+, 7,1 % trans – bei einem Bevölkerungsanteil von trans Jugendlichen von nur etwa 1 %. Das bedeutet: Trans Kinder sind mindestens siebenfach überrepräsentiert. Studien zeigen: Nicht die Identität erhöht das Risiko, sondern Diskriminierung, Ausgrenzung und fehlende Unterstützung.
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Trans Kinder und Jugendliche haben Menschenrechte.
Das aktuelle ASPS‑Papier in den USA setzt eine pauschale Altersgrenze von 19 Jahren für Operationen.
Menschenrechtlich ist das problematisch: Rechte auf Identität, Gesundheit, Nichtdiskriminierung und Beteiligung verlangen individuelle Entscheidungen – keine Kollektivverbote. Trans Jugendliche verdienen dieselbe sorgfältige, einzelfallbezogene medizinische Bewertung wie
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Trans* Verfolgung in der NS-Zeit
Lange Zeit wurde die spezifische Verfolgung von trans* Personen während der NS-Zeit in der Geschichtsschreibung übersehen oder in der transfeindlichen Szene geleugnet. Die Forschung von Aktivistinnen bringt Licht in dieses dunkle Kapitel.
Die Chronologie der Unterdrückung
1920er Jahre: Berlin ist ein weltweites Zentrum für trans* Kultur. Das Institut für Sexualwissenschaft leistet Pionierarbeit in der Forschung.
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Danke Sabine Maur für diese wichtige Rede.
Die Verfolgung transgeschlechtlicher Menschen endete nicht 1945.
Zwischen NS‑Ideologie und bundesdeutscher Gesetzgebung bestehen erschreckende Kontinuitäten: medizinische Pathologisierung, staatliche Kontrolle über Körper, Zwangssterilisationen, Zwangsscheidungen und jahrzehntelange institutionelle Diskriminierung.
Erst 2011 fiel der Sterilisationszwang. Erst 2024 endete die Pflicht zur Zwangsbegutachtung. Die heutige transfeindliche
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S3 Leitlinie und Dutch Protocol - Wir berichtet über die Neugründung des Vereins Trans*Hafen Hamburg und gedenken dem Aktivisten Alik mit Patricia. Medizinische Fachbeiträge: Prof. Dr. Bernhard Strauß referiert über die S3 Leitlinie und Dr. Michael van Trotsenburg erläutert internationale Standards der Trans-Versorgung.
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Europarat fordert Verbot von Konversionspraktiken an trans Menschen
Am 29. Januar 2026 hat die Parlamentarische Versammlung des Europarates (PACE) ein klares Zeichen gegen psychische Gewalt gesetzt. Mit der Verabschiedung werden die 46 Mitgliedstaaten aufgefordert, sogenannte „Heilungstherapien“ konsequent unter Strafe zu stellen.
Umfassendes Verbot: Kriminalisierung von Durchführung, Bewerbung und Angebot dieser schädlichen Praktiken.
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Was ist eigentlich die „Trans-Lobby“?
Das ist die transfeindliche Taktik „Delegitimierung durch Etikettierung“. Argumenten von Aktivist*innen soll die moralische Grundlage entzogen werden. Es wird suggeriert, sie handelten nicht aus dem Streben nach Selbstbestimmung und Überleben, sondern als Marionetten einer kriminellen oder ausbeuterischen Industrie. Das macht es einfacher, Empathie auszuschalten.
1. Geld als Scheinargument: Es wird behauptet, die Pharmaindustrie stecke
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